Treiber Platine

Die Treiber-Platine ist die aufwändigste Komponente unserer Lichtsteuerung. Sie decodiert die von der CPU-Platine über den I2C-Bus gesendeten Steuerbefehle und verstärkt die Signale so, dass damit direkt größere Lasten betrieben werden können. Die Verbindung zwischen CPU und Treiber-Platine erfolgt über ein 4poliges Kabel. Jede Treiber-Platine hat hierfür 2 entsprechende Stiftleisten, um den I2C Bus problemlos zur nächsten Platine "weiterreichen" zu können.

Da jedes Modul am I2C-Bus über eine eindeutige Adresse verfügen muss, befinden sich auf der Treiber-Platine 3 kleine Schalter, mit denen die individuelle Adresse eingestellt werden kann. Durch die 3 Schalter ergeben sich max. 8 mögliche Adress-Kombinationen, so dass auch entsprechend viele Treiber-Module an einem einzigen Bus betrieben werden können.

   Adress-Schalter  
1 2  3 Adresse
Off Off Off  0x20
On Off Off  0x21
Off On Off  0x22
On On Off  0x23
Off Off On  0x24
On Off On  0x25
Off On On  0x26
On On On  0x27

Da jeder Treiber-Baustein 8 Kanäle zur Verfügung stellt können so insgesamt 8 x 8 = 64 unterschiedliche Kanäle individuell ein- und ausgeschalten werden.

Die Platine verfügt zudem über einen eigenen 2poligen Anschluss zur Stromversorgung. Hieran kann eine Gleich- oder Wechselspannung zwischen 7 und 20 Volt angeschlossen werden, die von der Platine selbst in eine 5 Volt Gleichspannung umgewandelt wird. Bitte beachten Sie, dass der Spannungsregler wärmer wird, je höher die Versorungsspannung ist bzw. je mehr Strom der Schaltung entnommen wird. Ggf. wird für ihn ein zusätzlicher Kühlkörper erforderlich.

Die Treiberbausteine dieses Moduls schalten verteilt auf 8 Kanäle eine Spannung von 5 Volt bis zu 500 mA. Dies ist zuviel für den direkten Anschluss z. B. einer LED. Deshalb kann auf die beiden 6poligen Buchsen-Leisten auf dieser Platine ein sog. Widerstands-Interface gesteckt werden, das eine Strom-Anpassung der Ausgänge an die Bedürfnisse der verwendeten LED's ermöglicht.